Verein für moderne Musik Ulm Neu-Ulm e. V.

Vorschau Konzerte 2020

2020 feiert die Jazzwelt den 100. Geburtstag von Jazzlegende Charlie „Bird“ Parker, der mit seinem Spiel zu einem der wichtigsten Wegbereiter des modernen Jazz wurde. Aus diesem Grund haben wir das Jahr 2020 – in Anlehnung an Kompositionen von Bird – unter den Titel Saxology gestellt und stellen, wiederum in Kooperation mit dem Stadthaus Ulm und diesmal auch dem Kulturbüro der Stadt Langenau, einige der aktuell interessantesten zeitgenössischen Saxofonisten vor.

Sonntag, 19. Januar, 20 h, Pfleghofsaal Langenau
Maciej Obara Quartet
Maciej Obara, as – Dominik Wanja, p – Ole Morten Vågan, b – Gard Nilssen, dr.

Bitte beachten: wegen Sanierungsarbeiten im Ulmer Stadthaus findet das Konzert im Pfleghofsaal Langenau, Kirchgasse 9, 89129 Langenau, statt (in Zusammenarbeit mit dem Kulturbüro der Stadt Langenau)

Eintritt: 22 / erm. 18 Euro* zzgl. eventueller VVK-Gebühr

*für Schüler / Studenten / Schwerbehinderte mit Ausweis /
Mitglieder des Vereins für moderne Musik

Kartenreservierung: info(at)verein-fuer-moderne-musik.de oder Tel. 0731-610750
Kartenvorverkauf: Bürgerbüro der Stadt Langenau / Kulturbüro Stadt Langenau / Buchhandlung Mahr, Langenau / / online: www.ulmtickets.de und Ticketshop der Heidenheimer Zeitung ticketshop.hz.de


Montag, 9. März, 20 h, Stadthaus Ulm
Emile Parisien Quartet
Emile Parisien, sopransax – Julien Touéry, p – Ivan Gélugne, b – Julien Loutelier, dr

Eintritt: 25 / erm. 20 Euro* zzgl. eventueller VVK-Gebühr

*für Schüler / Studenten / Schwerbehinderte mit Ausweis /
Mitglieder des Vereins für moderne Musik

Kartenreservierung: info(at)verein-fuer-moderne-musik.de oder Tel. 0731-610750
Kartenvorverkauf: Stadthaus Ulm, Münsterplatz – Katalogstand 3.OG und ulmtickets – ServiceCenter Neue Mitte, Neue Straße 79 / www.ulmtickets.de

Montag, 6. April, 20 h, Stadthaus Ulm
Chris Potter Trio
Chris Potter,sax – Craig Taborn, p, keys – Eric Harland, dr

Eintritt: 25 / erm. 20 Euro* zzgl. eventueller VVK-Gebühr

*für Schüler / Studenten / Schwerbehinderte mit Ausweis /
Mitglieder des Vereins für moderne Musik

Kartenreservierung: info(at)verein-fuer-moderne-musik.de oder Tel. 0731-610750
Kartenvorverkauf: Stadthaus Ulm, Münsterplatz – Katalogstand 3.OG und ulmtickets – ServiceCenter Neue Mitte, Neue Straße 79 / www.ulmtickets.de

Donnerstag, 14. Mai, 20 h, Stadthaus Ulm
Trio Eskelin – Weber – Griener
Ellery Eskelin, sax – Christian Weber, b – Michael Griener, dr

Eintritt: 20 / erm. 15 Euro* zzgl. eventueller VVK-Gebühr

*für Schüler / Studenten / Schwerbehinderte mit Ausweis /
Mitglieder des Vereins für moderne Musik

Kartenreservierung: info(at)verein-fuer-moderne-musik.de oder Tel. 0731-610750
Kartenvorverkauf: Stadthaus Ulm, Münsterplatz – Katalogstand 3.OG und ulmtickets – ServiceCenter Neue Mitte, Neue Straße 79 / www.ulmtickets.de



2019|12|04 Änderungen vorbehalten



Konzerte 2019

Strings – unter diesem Titel stehen die Konzerte des Vereins für moderne Musik Ulm / Neu-Ulm im Jahr 2019. Präsentiert werden Saiteninstrumente – im Mittelpunkt steht vor allem die zeitgenössische Jazzgitarre, interpretiert von so herausragenden Musikern wir Bill Frisell, Nguyên Lê oder Julian Lage. Aber auch andere Saiteninstrumente vom Cello bis zur Langhalslaute Theorbe werden vorgestellt – gespielt von exquisiten Vertretern aktueller improvisierter Musik!

Montag, 25. Februar, 20 h, Stadthaus Ulm
Bill Frisell Trio
Bill Frisell, git – Tony Scherr, b – Kenny Wollesen, dr

Er zählt zu den ganz Großen der zetigenössischen Jazzgitarrre: Bill Frisell. Seit mehr als drei Jahrzehnten gilt Frisell neben John Scofield und Pat Metheny als einer der prägenden Musiker auf seinem Instrument. Was Frisells Suche in abgelegenen Ecken so interessant macht, ist sein Talent, alte Substanzen zu entschlacken und auf den Punkt zu bringen. Er rückte Ives, Copland, Dylan und Madonna auf den Pelz – lange hatte er es mit amerikanischen Roots und kürzlich zerlegte er Surfgitarrensound. Ins Stadthaus bringt er mit Bassist Tony Scherr und Schlagzeuger Kenny Wollesen nach den eigenen Worten von Frisell die flexibelste und spontanste Gruppe mit, mit der er derzeit zusammenarbeitet. Mit ihnen habe er den Luxus, alles spielen zu können, was im gerade in den Sinn kommt. „Die beiden inspirieren mich und fordern mich jedes Mal neu heraus, wenn wir zusammen spielen“, so Frisell.

| Bilder vom Konzert im Stadthaus Ulm |


Montag, 11. März, 20 h, Stadthaus Ulm
Nguyên Lê „Streams“
Nguyên Lê, git – Illya Amar, vibes – Chris Jennings, b – John Hadfield, dr, perc.

„Niemand spielt Gitarre wie er“, schrieb die FAZ über Nguyên Lê, der einer der vielseitigsten, markantesten und unabhängigsten Gitarristen des Jazz-Kosmos ist. Der Franzose mit vietnamesischen Wurzeln geht in seinem Spiel weit über die Grenzen der Jazzmusik hinaus und ist geprägt von den verschiedensten Einflüssen wie asiatischer Musik, Modern Jazz, Fusion oder klassischem Rock. Mit seinem Streams Quartet widmet er sich neuen Klängen, die in alten Kulturen verwurzelt sind und erforscht dabei die vielfältigen Dimensionen der Fusion von Jazz und indigener Musik als fruchtbarem Boden für Komposition und Improvisation. Illya Amar zählt zu den interessantesten jüngeren Vibrafonisten, der mit Jazz genauso vertraut ist wie mit Klassik. Chris Jennings, der am akustischen Bass einzigartig stabile Grooves liefert, lässt jede Basslinie kunstvoll klingen. Der amerikanische Schlagzeuger John Hadfield schließlich verspürt eine tiefe Verbundenheit zu Urtraditionen verschiedener Kulturen. Er reiste nach Indien, Peru, in die Mongolei, den Nahen Osten und nach Indonesien, um sich intensiv mit den Rhythmen und Instrumenten dieser Kulturen zu beschäftigen. „Die weitreichenden ethnisch-musikalischen Erfahrungen und Kenntnisse meiner Kollegen sorgen dafür, dass sie meine Musik sofort verstehen“ (Nguyên Lê).

| Bilder vom Konzert im Stadthaus Ulm |


Mittwoch, 10. April, 20 h, Stadthaus Ulm
Erik Friedlander „Throw a Glass“
Erik Friedlander, cello – Uri Caine, p – Mark Helias, b – Ches Smith, dr

“After the first glass, you see things as you wish they were. After the second, you see them as they are not. Finally you see things as they really are, and that is the most horrible thing in the world.” — Oscar Wilde
 
Picassos mysteriöse Absinthglas-Skulpturen aus dem New Yorker MoMA inspirierten den Cellisten Erik Friedlander zu seinem jüngsten Projekt “Artemisia”. Zusammen mit seinem neuen, hochkarätig besetzten Quartett “Throw a Glass”, bestehend aus Uri Caine (piano), Mark Helias (bass) und Ches Smith (drums), vertont der amerikanische Cellist die wechselhaften Zustände des Berauscht-Seins durch die „grüne Fee“. Friedlanders Kompositionen fordern dabei nichts, sie untermalen das Kopfkino wie Programmmusik: Laufend ändert sie ihre Perspektive, pendelt zwischen Bitterkeit, Zufriedenheit und Ausgelassenheit und sickert unbemerkt immer tiefer in die Gehörgänge. Die noble Blässe von Friedlanders Celloklang sorgt dafür, dass sie dabei nie über die Stränge schlägt. Uri Caine mimt den perfekten Partner von Friedlander, sein Piano tröpfelt, perlt, donnert und blitzt. Smith und Helias agieren als dunkle Gegenspieler: sie lenken die Atmosphäre des Sounds in neue Richtungen, treiben an oder verzerren.

| Bilder vom Konzert im Stadthaus Ulm |


Dienstag, 2. Juli, 20 h, Stadthaus Ulm
Julian Lage Trio
Julian Lage, git – Jorge Roeder, b – Kenny Wollesen, dr

Der Gitarrist Julian Lage galt als musikalisches Wunderkind: Bereits mit sechs Jahren trat der 1987 in San Francisco geborene, inzwischen in New York lebende Lage öffentlich auf, mit acht Jahren jammte er mit Carlos Santana und wurde in dem Oscar-nominierten Dokumentarfilm »Jules at Eight« porträtiert. Seitdem hat er mit Größen wie Vibraphon-Innovator Gary Burton (in dessen »Next-Generation-Band« er mehrere Jahre mitwirkte), mit Avantgarde-Gitarrist Nels Cline, Charles Lloyd oder Herbie Hancock gespielt. In der Gitarristenlegende Jim Hall, mit dessen Spiel er die ausgesprochene Sanglichkeit teilt, fand er seinen Mentor. Heute gilt Julian Lage als der vielversprechendste und stilprägendste Jazzgitarrist seiner Generation. Dabei schlägt sich Lages Können niemals in der Zur-Schau-Stellung spektakulärer Technik auf seinem Instrument nieder. Viel wichtiger ist ihm der emotionale Gehalt seiner Musik – ein Ausnahmetalent eben! In Jorge Roeder und Kenny Wollesen hat er langjährige Mitstreiter, die seiner musikalischen Fabulierlust stets die passende Grundierung verleihen.

| Bilder vom Konzert im Stadthaus Ulm |


Montag, 16. September, 20 h, Stadthaus Ulm
Gewinner des Neuen Deutschen Jazzpreises 2019:
Matthias Schriefl
„Shreefpunk + Strings“

Matthias Schriefl, tp, Flügelhorn, Pikkolotrompete, Bassflügelhorn, Alphorn, Stimme – Alex Eckert, akustische Gitarren, Ukulele, Stimme – Alex Morsey, Bass, Tuba, Stimme – Claudia Schwab, Violine, Trompete, Stimme – Marie-Theres Härtel, Viola, Flügelhorn, Stimme – deeLinde, Violoncello, Tenorhorn, Stimme

Der gebürtige Allgäuer Matthias Schriefl gehört, wie Pianist Michael Wollny, zu den herausragendsten jüngeren Jazzmusikern hierzulande. Jüngstes Projekt des vielfach ausgezeichneten Trompeters ist „Shreefpunk + Strings“ , das beim Finale des Neuen Deutschen Jazzpreises in Mannheim vom Publikum zum Sieger gekürt wurde! „Keine Angst vor Einfachem, keine Angst vor Komplexität“ ist das Motto von Shreefpunk + Strings. Mit polyrhythmischem Charme und pulsierenden Grooves schaffen sie es dabei, ärgste Gegensätze mit stilsicherer Schöpfungskraft und virtuosem Witz aufzulösen: Anarchie vs. raffinierte musikalische Intelligenz, Chaos vs. Perfektion, Komplexität vs. unbändige mitreißende Spiellust. Das Komplexe befruchtet immer wieder das Einfache zur puren Freude an der Musik. „Schriefl bürstet Jazz-Avantgarde und Neue Musik mit strubbeliger Punkattitüde und klassischem Vierer augenzwinkernd gegen den Strich.“ (Jazzthetik)

| Bilder vom Konzert im Stadthaus Ulm |


Sonntag, 13. Oktober, 20 h, Stadthaus Ulm
Adam Baldych Quartet
„Sacrum Profanum“

Adam Baldych, vln – Michal Baranski, p – Dawid Fortuna, b – Krzystof Dys, dr

Als „den größten lebenden Geigentechniker des Jazz“ feierte die FAZ den polnischen Geiger Adam Baldych. Baldych verbindet atemberaubende instrumentale Fähigkeiten mit großer musikalischer Sensibilität und einem starken Gespür für Melodien. In Baldych erlebt man einen Jazzgeiger, wie man ihn noch nie gehört hat: Hier klagt und schluchzt nichts, eher erinnern seine technisch atemberaubenden Linien an die eines Bläsers, und mehrstimmige Passagen an das Akkordspiel eines Pianisten, immer unterlegt von einem leicht rauen, bluesigen Unterton. Zuletzt sorgte er mit umjubelten Auftritten auf der JazzBaltica und dem Montreux Jazz Festival für Furore und macht klar: Europa hat einen neuen Jazz Star!
In seinem neuen Projekt „Sacrum Profanum“ widmet Baldych sich der sakralen und Alten Musik, mit welcher er aufwuchs, gegen die er später rebellierte und zu der er nun, mit einem neuen Blick darauf, zurückkehrt. Begleitet wird er dabei von einigen der besten Jazzmusikern Polens: dem Pianisten Michal Baranski, Bassist Dawid Fortuna und Schlagzeuger Krzystof Dys.

www.adambaldyh.com
de-de.facebook.com/adambaldychmusic

| Bilder vom Konzert im Stadthaus Ulm |


Montag, 11. November, 20 h, Stadthaus Ulm
Renaud Garcia-Fons – Claire Antonini
„Farangi“

Renaud Garcia-Fons, 5-string-bass – Claire Antonini, Theorbe (Langhalslaute)

Er gilt als der „Paganini des Kontrabasses“: der Franzose Renaud Garcia-Fons ist einer der virtuosesten Kontrabassisten der Gegenwart. Für sein jüngstes Projekt „Farangi“ hat er sich mit der Weltklassen-Lautenspielerin Claire Antonini (die schon bei anderen Projekten mit Garcia-Fons zusammengearbeitet hat) zu einem hinreißenden und spannungsvollen Duo zusammengefunden!

Zwei Ausnahmemusiker, ein Duo und ein gemeinsames Bestreben: Der musikalischen Begegnung von Orient und Okzident und ganz besonders der Barockmusik eine neue Ausdrucksweise einzuhauchen.
Claire Antonini und Renaud Garcia-Fons verbindet eine ungewöhnliche musikalische Laufbahn: Während Antonini neben der barocken Laute ebenso auf Theorbe, der iranischen Tar oder der kurdischen Tanbur brilliert, hat Garcia-Fons über die Jahre eine einzigartige Klangsprache auf seinem fünfsaitigen Kontrabass entwickelt: Eine musikalische Verbindung von Orient und Okzident, die vielschichtig und farbenfroh schillert. Zu hören gibt es eine elegante Fusion von Barockem sowie kurdischen und persischen Elementen und Renaud Garcia-Fons’ Eigenkompositionen. Als gehörten sie schon immer zusammen, vereinen sich so zeitgenössischer Jazz mit arabischen Rhythmen und mittelalterlicher Lautenklang, kleine Improvisationen und ausgearbeitete Arrangements, folkloristische Elemente und barocke Strenge.

| Bilder vom Konzert im Stadthaus Ulm |



Verein für moderne Musik Ulm / Neu-Ulm e.V.
in Zusammenarbeit mit dem Stadthaus Ulm.
gefördert durch: Stadt Ulm – Kulturabteilung, Stadthaus Ulm, Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst des Landes Baden-Württemberg, BR Klassik, Cafe Restaurant Stadthaus, Südwestmetall, Noerpel
Programm und Konzeption: Dr. Raimund Kast


 Verein für moderne Musik Ulm/Neu-Ulm      Verein für moderne Musik Ulm/Neu-Ulm, Stadthaus Ulm

 Verein für moderne Musik Ulm/Neu-Ulm, Stadt Ulm - Kulturabteilung      Verein für moderne Musik Ulm/Neu-Ulm, Baden-Württemberg Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst      Verein für moderne Musik Ulm/Neu-Ulm, BR KLASSIK Ulm      Verein für moderne Musik Ulm/Neu-Ulm, stadthaus ulm cafe restaurant    

 Verein für moderne Musik Ulm/Neu-Ulm, SÜDWESTMETALL          Verein für moderne Musik Ulm/Neu-Ulm, NOERPEL    





Seitenanfang