Verein für moderne Musik Ulm Neu-Ulm e. V.

   Nächstes Konzert:
   Michael Wollny Trio
   22. Oktober 2018, 20 Uhr
   Stadthaus Ulm

   Jazz in Ulm, Verein für moderne Musik Ulm/Neu-Ulm, 2018, Stadthaus Ulm, Michael Wollny – Michael Wollny Trio

Zu Dritt – Das Trio ist die vielleicht komplexeste Art des gemeinsamen Improvisierens. Vor allem die klassische Besetzung mit Piano, Bass und Schlagzeug hat dem Jazz immer wieder musikalische Sternstunden beschert. In den letzten Jahren haben sich auch andere Trioformationen in den Vordergrund gespielt, die in dieser Reihe vorgestellt werden sollen.


Montag, 29. Januar 2018, 20 Uhr, Stadthaus Ulm
Fourth Landscape
Samuel Blaser, tb – Benoît Delbecq, p – Gerry Hemingway, dr

Der Schweizer Samuel Blaser gehört zu den neuen Namen am Posaunenhimmel. Seine erste nachhaltige Begegnung mit dem langen Blechblasinstrument hatte Blaser schon in jungen Jahren, als staunender Zuschauer einer Straßenparade. Inzwischen ist die Posaune zu seiner »zweiten Natur« geworden. Blaser, der eine Zeitlang in New York gelebt hat und jetzt in Berlin wohnt, weiß heute, was er kann und was er will, und erkundet unablässig die Möglichkeiten seines Instruments in alle Richtungen.
Für sein Trio Fourth Landscape hat er sich mit dem Schlagzeuger Gerry Hemingway und dem Pianisten Benoît Delbecq zwei hochkarätige Partner mit ins Boot geholt. Zu Dritt gelingt ihnen das Kunststück, komponiertes Material, das nach Freiheit klingt, mit freiem Spiel, das wie komponierte Musik klingt, in eine perfekte Balance zu bringen.

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Montag, 5. März 2018, 20 Uhr, Stadthaus Ulm
Jacob Bro Trio
Jacob Bro, git. – Thomas Morgan, b – Joey Baron, dr

Die Musik des dänischen Gitarristen Jakob Bro fasziniert weniger durch die Zurschaustellung von Schnelligkeit und Komplexität, sondern durch wunderbare Atmosphären, Texturen, Klang und Raum. Mit seiner E-Gitarre, deren Töne und Akkorde er zuweilen dezent verfremdet, speichert oder erweitert, schafft Bro eine einnehmende Stilmischung aus Jazz, Blues, Rock und Minimal Music. Zusammen mit seinen exzellenten Triopartnern Thomas Morgan am Kontrabass und Joey Baron am Schlagzeug entstehen Soundscapes zwischen melodischer Eingängigkeit und harmonischer Abstraktion, zwischen Überraschung und Meditation.

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Dienstag, 1. Mai 2018, 20 Uhr, Stadthaus Ulm
Trio West
Vincent Courtois, cello – Daniel Erdmann, ts – Robin Fincker, ts

Der Pariser Cellist Vincent Courtois zählt zu den führenden Köpfen der aktuellen französischen Szene und gilt als einer der Top-Cellisten weltweit. Auftritte mit Michael Riessler, Louis Sclavis, Joachim Kühn, Rabih Abou-Khalil und anderen unterstreichen seinen internationalen Ruf. Mit seinem Trio West – ein Cello und zwei Tenorsaxofone – stellt er nun eine ungewöhnlich besetzte Formation vor. Zentrale Figur des Trios bildet er selbst mit seinem Instrument. Dazu hat er sich zwei junge, vielversprechende Saxofonisten geholt. Auf der einen Seite den Berliner Daniel Erdmann, als Leiter des Avantgarde-Kollektifs: „Das Kapital“ bekannt geworden. Das zweite Sax wird von dem französisch-britischen Saxofonisten Robin Fincker gespielt. Die Musik der drei pendelt zwischen moderner Kammermusik und zeitgenössischen Jazz. Mal klingt sie melancholisch und lyrisch, dann wieder mysteriös wie ein guter soundtrack von David Lynch. In jedem Falle aber ist es stimmungsvoll und auf eine ungemein behutsame Art intensiv, wie die drei Atmosphären und Themen entwickeln, und dabei, sich in fließendem Wechsel umspielend, Vorder- und Hintergründe der Musik ausleuchten.

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Montag, 28. Mai 2018, 20 Uhr, Stadthaus Ulm
Gebhard Ullmann Clarinet Trio
Gebhard Ullmann, cl – Jürgen Kupke, cl – Michael Thieke, cl

Mit seinem zehnköpfigen Holzbläser-Ensemble Ta Lam begeisterte der zwischen Berlin und New York pendelnde Klarinettist Gebhard Ullmann vor drei Jahren schon beim Klarinettenfestival im Stadthaus. Jetzt kommt er im Trioformat zurück: gemeinsam mit Jürgen Kupke und Michael Thieke stellt er die ganze Familie der Klarinetten vor. Das wohl Augenfälligste an der Musik des Gebhard Ullmann Trios ist die Besetzung: Drei Klarinetten pur. Kein Streicher, kein Piano, kein Schlagzeug. Ein Trio im klassischen Sinn, ohne Zugeständnisse an Entertainment-Schnickschnack. Also auch keine Elektronik, und ebenso keine billigen Appelle an ‚Zeit-Geist‘, oder was sonst Stimmung macht. Die Musik kommt ideenreich komponiert und sensibel improvisiert daher. Sie kann auch growlen, laut malen und melodisch swingen. Sie braucht keine ‚special effects‘, sondern besticht vielmehr durch Ideenreichtum und meisterliche Spieltechnik. Das Programm verspricht dabei einige besondere Leckerbissen: deutschen Jazzkompositionen der 1950er und 60er Jahre – Stücke von Jutta Hipp, Albert Mangelsdorff, Joki Freund, Karl Berger, Joachim Kühn, Manfred Schoof und anderen!

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Sonntag, 7. Oktober 2018, 20 Uhr, Stadthaus Ulm
Silke Eberhard  ‘I Am Three’
Silke Eberhard, as, bcl – Nikolaus Neuser, tp – Christian Marien, dr

„In other words: I am Three”. So beginnt die Autobiografie des großen Jazzmusikers Charles Mingus. Die gebürtige Heidenheimerin Silke Eberhard zählt zu den führenden Saxonfonstimmen in Deutschland und spielte mit Größen wie Aki Takase, David Liebman, Wayne Horvitz, Dave Burrell, Gerry Hemingway und vielen anderen. Sie hat sich mit ihrem Trio jetzt die Musik von Mingus vorgenommen und ihren beiden musikalischen Partnern ein ganzes Dutzend Mingus-Kompositionen auf den Leib arrangiert. Mit enormer Energie und voller Esprit werden die Stücke des Bassisten hier interpretiert – man ist überrascht, dass diese Wucht von einem Trio ausgeht, das zudem noch ohne Bass besetzt ist. In aller Expressivität gehen die beiden Bläser (Silke Eberhard / Nikolaus Neuser) der Melodik des Meisters auf den Grund, und hierbei sorgt Christian Marien am Schlagzeug für den richtigen Vorschub. Eine großartige Neuinterpretation, die alles enthält, was die Musik von Charles Mingus auszeichnete – nicht zu Unrecht wurde die CD der drei in den USA zu den besten Produktionen des Jahres 2016 gewählt!.

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Montag, 22. Oktober 2018, 20 Uhr, Stadthaus Ulm
Michael Wollny Trio
Michael Wollny, p – Christian Weber, b – Erik Schäfer, dr

Jazz in Ulm, Zu Dritt, Verein für moderne Musik Ulm/Neu-Ulm, 2018, Stadthaus Ulm
Foto: Jörg Steinmetz

Schon mehrfach gastierte Pianostar Michael Wollny im Ulmer Stadthaus – erstmals vor über 20 Jahren als 18-jähriges Nachwuchstalent im Quartett von Trompeter Hans-Peter Salentin. Inzwischen ist Wollny zu Deutschlands gefragtestem Jazzmusiker aufgestiegen, ja, er gilt als der Popstar unter den deutschen Jazzern! Sein Markenzeichen: das Unberechenbare, die Suche nach dem bisher Ungehörten, der Mut, sich dem Moment hinzugeben, das Unvorhergesehene selbstverständlich klingen zu lassen. Dies macht ihn zur „stärksten (Jazz)Musikerpersönlichkeit, die Deutschland seit Albert Mangelsdorff hervorgebracht hat“ (Hamburger Abendblatt).

Jetzt kommt Wollny erstmals mit seinem Trio (mit Christian Weber, b, und Eric Schäfer, dr) ins Stadthaus. Traumwandlerisch sicher und mit geschärften Sinnen immer am Limit improvisierend steht an diesem Abend so der musikalische Geschichtenerzähler und Meister atmosphärisch dichter Klanggemälde zwischen Jazz, Klassik und Neuer Musik zusammen mit seinem gefeierten Trio im Fokus!

Eintritt: 30,– / 25,– Euro (erm.) zzgl. VVK

Kartenreservierung: info(at)verein-fuer-moderne-musik.de oder Tel. 0731-610750
Kartenvorverkauf: Stadthaus Ulm, Münsterplatz – Katalogstand (3. OG) und ulmtickets – ServiceCenter Neue Mitte, Neue Str. 79, Ulm / www.ulmtickets.de

Sonntag, 11. November 2018, 20 Uhr, Stadthaus Ulm
Trio Hunter – Mössinger – Nussbaum
Andy Hunter, tb – Johannes Mössinger, p – Adam Nussbaum, dr

Jazz in Ulm, Zu Dritt, Verein für moderne Musik Ulm/Neu-Ulm, 2018, Stadthaus Ulm

Jazz in Ulm, Zu Dritt, Verein für moderne Musik Ulm/Neu-Ulm, 2018, Stadthaus Ulm

Jazz in Ulm, Zu Dritt, Verein für moderne Musik Ulm/Neu-Ulm, 2018, Stadthaus Ulm
Fotos: Jens Vajen / Klaus Polkowski / Scott Friedländer

„We Three“ – diesen selbstbewussten Titel gaben Drummer Adam Nussbaum, Bassist Steve Swallow und Saxofonist Dave Liebman ihrem Trio und unterstrichen damit ein Interagieren dreier gleichberechtigter Partner auf Augenhöhe. In einer Art Neuauflage dieses Trios kommt Adam Nussbaum nun mit Posaunist Andy Hunter und Pianist Johannes Mössinger ins Ulmer Stadthaus. Hunter, geboren in Michigan, gilt als einer der aktuell besten amerikanischen Posaunisten, spielte u. a. in der Mingus Dynasty Band und der Dave Holland Big Band. Auch an der Seite großer Salsasänger wie Ruben Blades konnte er begeistern. Aktuell ist Hunter Mitglied der WDR-Bigband. Johannes Mössinger, Freiburger mit zweitem Standbein in New York, zählt zu den kreativsten Jazzmusikern in Deutschland. Er arbeitete mit Größen wie Joe Lovano, Seamus Blake, Tony Lakatos, Bob Malach, Calvin Jones und vielen anderen. Zuletzt feierte er große Erfolge mit seinem Album „New By Two“ im Duo mit dem Shooting Star am Saxophon, Joel Frahm. 2018 veröffentlicht er seine Einspielung der Inventionen von J. S. Bach und unterstreicht sein Ausnahmetalent und seine Vielschichtigkeit am Klavier. Und Adam Nussbaum, Partner von Größen wie Sonny Rollins, John Scofield oder Carla Bley, gilt als einer der vielseitigsten und versiertesten Jazzdrummer weltweit. Kurz: drei Ausnahmemusiker in spannender Interaktion!

Eintritt: 22,– / 18,– Euro (erm.) zzgl. VVK

Kartenreservierung: info(at)verein-fuer-moderne-musik.de oder Tel. 0731-610750
Kartenvorverkauf: Stadthaus Ulm, Münsterplatz – Katalogstand (3. OG) und ulmtickets – ServiceCenter Neue Mitte, Neue Str. 79, Ulm / www.ulmtickets.de


2018|10|12 Änderungen vorbehalten!

Verein für moderne Musik Ulm / Neu-Ulm e.V.
in Zusammenarbeit mit dem Stadthaus Ulm.
gefördert durch: Stadt Ulm – Kulturabteilung, Stadthaus Ulm, Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst des Landes Baden-Württemberg, BR Klassik, Cafe Restaurant Stadthaus, Südwestmetall, Noerpel
Programm und Konzeption: Dr. Raimund Kast


 Verein für moderne Musik Ulm/Neu-Ulm      Verein für moderne Musik Ulm/Neu-Ulm, Stadthaus Ulm

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Very British – unter diesen Titel hat der Verein für moderne Musik seine Konzerte für 2017 gestellt und wirft damit einen Blick auf das aktuelle Jazzgeschehen in Großbritannien.


Montag, 13. Februar 2017, 20 Uhr, Stadthaus Ulm
Huw Warren Quartet
Huw Warren, p / Iain Ballamy, sax / Dudley Phillips, b / Zoot Warren, dr

Den Auftakt zu „Very British“ bildet mit dem Waliser Pianisten und Komponisten Huw Warren ein der aktuell interessantesten zeitgenössischen britischen Musiker. Warren, vor einigen Jahren schon einmal mit dem New Yorker Stargeiger Mark Feldman im Stadthaus zu Gast, gilt als der Freigeist unter den britischen Jazzpianisten. Sein unverwechselbarer lyrischer Klang, der verknüpft ist mit einem innovativen und vielseitigen Herangehensweise an das Klavierspiel, haben ihm internationale Reputation eingebracht. Warren wurde mit dem BBC Jazz Award für Innovation ausgezeichnet, ebenso mit dem Creative Wales Award. Bekannt wurde er vor allem durch sein Trioprojekt Quercus mit Sängerin June Tabor und dem Saxofonisten Iain Ballamy. Ballamy ist auch im neuen Quartett von Warren dabei, das sich der Musik des argentinischen Saxofonisten und Flötisten Hermeto Pascoal widmet.

Das Konzert wurde vom Bayerischen Rundfunk mitgeschnitten!
Sendetermin Dienstag, 21. März 2017, 23.05 Uhr, Jazztime, BR Klassik


Montag, 20. März 2017, 20 Uhr, Stadthaus Ulm
Andy Sheppard (sax) – Rita Marcotulli (piano)

Andy Sheppard genießt international einen exquisiten Ruf als Tenor- und Sopransaxophonist. Der aus Bristol stammende Brite hat in den Bigbands der drei bekanntesten „Nachkriegs-Komponisten“ – Carla Bley, George Russel und Gil Evans – gespielt, und hat selbst als Komponist für Bigbands bis zu Kammerorchestern bedeutende Werke geschrieben. Seit Jahren ist er auch fester Bestandteil des Trios von Carla Bley (mit der er zuletzt vor drei Jahren im Stadthaus gastierte). Diesmal kommt er mit der italienischen Pianisten Rita Marcotulli. Die gebürtige Römerin schaffte es in es innerhalb kurzer Zeit zu einer beeindruckenden internationalen Karriere. Neben bekannten Jazzgrößen trat sie auch immer wieder mit populären Stars der italienischen Musik wie den Liedermachern Pino Daniele oder Gianmaria Testa auf. Die Kraft der Melodie ist dabei das verbindende Band im Zusammenspiel der beiden, das ihre Konzerte zu einem unvergesslichen Erlebnis werden lässt.


Montag, 8. Mai 2017, 20 Uhr, Stadthaus Ulm
Duo Plus feat. Stan Sulzman
Jim Hart, vibes, dr, comp. / Ivo Neame, p / Stan Sulzman, sax

„Einer der kreativsten jüngeren Jazzmusiker Großbritanniens“ – so urteilte der Guardian über den aus Cornwall stammenden Vibraphonisten und Schlagzeuger Jim Hart. Hart begann als Vierjähriger Piano und Schlagzeug zu spielen; mit zehn Jahren beschäftigte er sich mit Jazz und Harmonielehre. Er war Finalist im BBC-Wettbewerb des Young Musician of the Year und arbeitete drei Jahre als Schlagzeuger des National Youth Jazz Orchestra. Unter dem Einfluss von Joe Locke begann er verstärkt Vibraphon zu spielen, zunächst bei Gwilym Simcock. Hart gehört auch zu den Gründungsmitgliedern der Londoner Musikerkooperative LOOP Collective. Fünf mal schon wurde er mit dem British Jazz Award als „Jazzmusiker des Jahres“ auf der Insel ausgezeichnet. Zuletzt arbeitete Hart mit Europas neuem Saxofonstern Marius Neset zusammen. Nach Ulm kommt er mit seinem langjährigen Duopartner, dem Pianisten Ivo Neame. Als „special guest“ mit dabei: ein Altmeister des britischen Jazz, der 68-jährige Saxofonist Stan Sulzman (Mitglied im London Jazz Composers Orchestra und zahlreicher weiterer renommierter Formationen).


Sonntag, 24. September 2017, 20 Uhr, Stadthaus Ulm
Gwilym Simcock, piano – Yuri Goloubev, bass

Chick Corea nennt ihn ein „kreatives Genie“ und Jamie Cullum, Star der britischen Musikszene, erklärt ihn zu „unserem besten jungen Klavierspieler“: Der 1981 geborene, in London lebende Waliser Gwilym Simcock zählt unzweifelhaft zur Speerspitze des europäischen Jazz. Was Kritik und Publikum so an ihm fasziniert: Wie ein Hai frisst sich Simcock durch die Meere der Musikgeschichte. Wer genau hinhört, wird Anklänge finden an Mozart, Bach, Chopin, Ravel, Gershwin oder Ligeti ebenso wie an Shearing, Monk, Evans, Peterson und natürlich an Jarrett. Simcock ist aber kein Eklektiker, er ist ein Neo-Romantiker, der aus allen Einflüssen von der Klassik bis zu Jazz-Standards wogende und wirbelnde Elegien kreiert, die vor Einfällen und Eskapaden nur so strotzen. Nach Ulm kommt er direkt von einer Welttournee mit Gitarren-Heroe Pat Metheny, dessen Band er seit geraumer Zeit angehört. Mit dabei: der Bassist Yuri Goloubev. Der gebürtige Russe erweist sich dabei als unglaublicher Musiker, virtuos, kraftvoll und sensibel zugleich.


Montag, 16. Oktober 2017, 20 Uhr, Stadthaus Ulm
Django Bates’ „Beloved“
Django Bates, p – Peter Eldh, b – Peter Bruun, dr

Er gilt als der Paradiesvogel unter den britischen Jazzmusikern: der Pianist und Komponist Django Bates. Mit überbordender Kreativität, entschiedener Individualität, anarchischem Humor und unglaublicher Musikalität verkörpert er jenen „sehr britischen“ Künstlertypus, den man auch den Fab Four nachsagt. Seit er in den 80er Jahren als Mastermind der britischen Loose Tubes international bekannt wurde, hat er sein Können sowohl als Instrumentalist, Komponist und Arrangeur in den unterschiedlichsten Zusammenhängen unter Beweis gestellt. Er hat als Musiker mit Bill Bruford, Dudu Pukwana, Wynton Marsalis oder Michael Brecker gespielt, Kompositionen für das Dutch Metropole Orchestra, Britten Sinfonia, die Royal Shakespeare Company oder die hr-Bigband verfasst und wurde 1997 mit dem Danish Jazzpar Prize ausgezeichnet. Nach Ulm kommt er mit zwei langjährigen Begleitern, dem Bassisten Peter Eldh und Drummer Peter Bruun. Nach Meinung des Guardian „eines der ganz großen Pianotrios des Jazz“.


Mittwoch, 22. November 2017, 20 Uhr, Stadthaus Ulm
Trish Clowes „My Iris“
Trish Clowes, sax – Chris Montague, git – Ross Stanley, p, organ – James Maddren, dr

Die junge englische Saxophonistin und Komponistin Trish Clowes kommt mit ihrem Quartett direkt vom London Jazz Festival nach Ulm! Die an der Royal Academy of Music ausgebildete Musikerin wird von den heimischen Medien als eines der ganz großen Talente der jungen britischen Jazz-Szene angesehen. Als erste weibliche Musikerin überhaupt wurde sie zum BBC Radio 3’s New Generation Jazz Artist gewählt. Vier Alben hat Trish Clowes bisher veröffentlich. Das aktuelle heißt „My Iris“. Clowes erforscht darin verblüffende Melodieeinfälle, verbindet diese mit erdigen Grooves und knorrigen Linien und kreiert so eine Klangwelt, die intim und aufregend zugleich daherkommt. Mit dabei in ihrem Quartett: die junge Jazzgarde der Insel mit Gitarrist Chris Montague, Pianist Ross Stanley und Schlagzeuger James Maddren.






Verein für moderne Musik Ulm / Neu-Ulm e.V.
in Zusammenarbeit mit dem Stadthaus Ulm.
gefördert durch: Stadt Ulm – Kulturabteilung, Stadthaus Ulm, Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst des Landes Baden-Württemberg, BR Klassik, Cafe Restaurant Stadthaus, Südwestmetall, Noerpel
Programm und Konzeption: Dr. Raimund Kast




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