Verein für moderne Musik Ulm Neu-Ulm e. V.



Montag, 21. Juni 2021, 20 Uhr, Stadthaus Ulm
Vadim Neselovskyi
(piano solo): ODESSA SUITE

 Vadim Neselovskyi, Verein für moderne Musik Ulm/Neu-Ulm, 2021, Stadthaus Ulm
Foto: Yaroslavna Chernova


Mit dem ukrainischen Pianisten Vadim Neselovskyi kommt einer der aktuell interessantesten jüngeren Pianisten ins Stadthaus. Geboren 1977 in Odessa siedelte Vadim Neselovskyi 1994 mit seiner Familie nach Deutschland über, nach Dortmund, wo er das Konservatorium besuchte. Um die Jahrtausendwende wagte er mit einem Stipendium für das Berklee-College den Sprung über den Atlantik, wo Gary Burton sein großer Förderer wurde.

Inzwischen ist Vadim Neselovskyi längst ein Weltreisender in Sachen Musik geworden: ein mit allen Wassern gewaschener Jazzmusiker, der die Improvisation schätzt „wenn die musikalische Situation so ist, dass nur durch Improvisation das Richtige zum Ausdruck kommen kann“, und sich ansonsten seinen Ursprüngen in der klassischen, komponierten Musik nähert. Über sein jüngstes Projekt, „Odessa Suite“ sagt Vadim Neselovskyi:

„Ich komme aus Odessa. Ich bin in dieser hinreißenden Hafenstadt am Schwarzen Meer geboren und aufgewachsen. In Westeuropa und auch in den USA hat fast jeder schon von Odessa gehört und dennoch wissen die Wenigsten wirklich etwas über die Stadt. Einige verbinden ihren Namen mit Sergei Eisensteins Film „Panzerkreuzer Potemkin“, andere kennen sie als Geburtsort des Geigers Dawid Oistrach. Viele erinnern Odessa als ein sehr wichtiges Zentrum jüdischen Lebens zu Beginn des 20. Jahrhunderts. In meinem neuen Projekt kreiere ich einen musikalischen Spaziergang durch meine Heimatstadt. In gewisser Weise bin ich von Modest Mussorgskys Klavierzyklus „Bilder einer Ausstellung“ inspiriert. Der große Komponist führt uns durch eine Ausstellung seines Freundes, des Künstlers, Architekten und Designers Victor Hartmann. Mein neues Stück nimmt den Zuhörer mit auf eine imaginäre Reise durch meine Heimatstadt, gefüllt mit Erinnerungen, historischen Referenzen, Rückblenden und Träumen. Die Arbeit an den Kompositionen war umfangreich, intensiv und sehr zeitaufwendig. Ebenso ihre Umsetzung. Meine vollständige Vision für das Projekt ist eine Live-Aufführung (ich selbst am Klavier), die von sorgfältig ausgewählten, historischen Fotos begleitet wird, um dem Publikum ein Gefühl des Eintauchens in die einzigartige Atmosphäre von Odessa zu vermitteln.

Für Mitglieder des Vereins für moderne Musik ist der Eintritt frei!
Eintritt für Nichtmitglieder: 15 Euro

Eintritt nur nach Voranmeldung unter info(at)verein-fuer-moderne-musik.de oder telefonisch unter 0731-610750.
Voraussetzung zum Konzertbesuch sind ein vollständiger Impfschutz, der Nachweis der Genesung oder ein aktueller Coronatest. Im gesamten Stadthaus gilt Masken- und Abstandpflicht!




Sonntag, 5. September 2021, 20 Uhr, Stadthaus Ulm
Trio Takase – Weber – Griener
Aki Takase, p – Christian Weber, b – Michael Griener, dr

 Aki Takase Trio, Foto: Stefanie Marcus, „Girls Talk“, Verein für moderne Musik Ulm/Neu-Ulm, 2021, Stadthaus Ulm
Foto: Stefanie Marcus


«Ich liebe das Klaviertrio», sagt die Pianistin Aki Takase mit derselben Präzision, die auch ihr Spiel prägt. «Aber nicht die alte Idee, bei der die Pianistin der King ist und Bass und Schlagzeug nur Sidemen. sind». Mit dem Bassisten Christian Weber (zuletzt mit Pianostar Michael Wollny im Stadthaus zu erleben) und dem exzellenten Berliner Schlagzeuger Michael Griener hat die ebenfalls seit vielen Jahren in Berlin lebende Japanerin, die bekannt ist durch ihren sushimesserscharfen Anschlag, dafür die idealen Partner gefunden. Die Musik der drei ist sehr offen und operiert aus einem unverstellten Blickwinkel, in dem alles möglich scheint. Selten klingt denn auch freie Improvisation so überzeugend, mit solch einer geschickten Beherrschung von Rhythmus und Harmonie, die die Grenze zwischen Design und Spontaneität verwischt.

Eintritt: 25 Euro / erm.* 20 Euro zzgl. VVK-Gebühren
*für Schüler / Studenten / Schwerbehinderte mit Ausweis /
Mitglieder des Vereins für moderne Musik

Kartenreservierungen: Telefon 0731-610750 oder info(at)verein-fuer-moderne-musik.de
Kartenvorverkauf: Stadthaus Ulm, Münsterplatz – Katalogstand 3.OG
oder online über ulmtickets / www.ulmtickets.de

Bitte beachten: Voraussetzung zum Konzertbesuch sind ein vollständiger Impfschutz, der Nachweis der Genesung oder ein aktueller Coronatest. Im gesamten Stadthaus gilt Masken- und Abstandpflicht! Coronabedingte Änderungen vorbehalten.





Montag, 27. September 2021, 20 Uhr, Stadthaus Ulm
Rebecca Trescher New Shape Quartet
Rebecca Trescher, cl, bcl, comp – Philipp Schiepek, git – Lukas Keller, b – Jan Brill, dr

 Rebecca Trescher New Shape Quartet, Rebecca Trescher Foto: Christopher Civitillo, Verein für moderne Musik Ulm/Neu-Ulm, 2021, Stadthaus Ulm
Foto: Christopher Civitillo


Die gebürtige Tübingerin Rebecca Trescher studierte an den Musikhochschulen in Nürnberg und München. Die Kritik feiert den Kompositionsstil der Klarinettistin und die Vielschichtigkeit ihrer Musik mit „mannigfaltigen Klangfarbenmischungen zwischen musikalischem Experiment und sinfonischem Wohlklang“; aber auch, dass die „Grenzen zwischen durchkomponierter, detailreich ausarrangierter Kunstmusik und inspirierter, spontan aus dem Augenblick geschöpfter Improvisation (...) ganz lässig verwischt“ werden. Mit ihrem Ensemble 11 erhielt sie zahlreiche Auszeichnungen, u. a. den Bayerischen Kunstförderpreis und zuletzt ein Stipendium für die Cité Internationale des Arts de Paris.
Nun hat Rebecca Trescher ein neues Quartett zusammengestellt. Mit dabei Gitarrist Philipp Schiepek der durch sein genreübergreifendes Spiel zwischen Klassik und Jazz begeistert. Kongenial bereichert wird das Quartett durch den vielseitigen Lukas Keller am Kontrabass und dem Nürnberger Kulturpreisträger Jan Brill am Schlagzeug.

Eintritt: 22,– / erm.* 18,– Euro zzgl. VVK-Gebühr
*für Schüler / Studenten / Schwerbehinderte mit Ausweis /
Mitglieder des Vereins für moderne Musik

Kartenreservierungen: Telefon 0731-610750 oder info(at)verein-fuer-moderne-musik.de
Kartenvorverkauf: Stadthaus Ulm, Münsterplatz – Katalogstand 3.OG
oder online über ulmtickets / www.ulmtickets.de

Bitte beachten: Voraussetzung zum Konzertbesuch sind ein vollständiger Impfschutz, der Nachweis der Genesung oder ein aktueller Coronatest. Im gesamten Stadthaus gilt Masken- und Abstandpflicht! Coronabedingte Änderungen vorbehalten.





Sonntag, 24. Oktober 2021, 19 Uhr, Stadthaus Ulm
Tribute to Bird
Anna-Lena Schnabel Quartett
Anna-Lena Schnabel, as, fl – Florian Weber, p – Giorgi Kiknadze, b – Björn Lücker, dr
Duo Giuliani – Lussu
Rosario Giuliani, as – Pietro Lussu, p

Er gilt als eine der Vaterfiguren des modernen Jazz: der 1920 in Kansas City geborene und 1955 allzu früh verstorbene Altsaxofonist Charlie Parker. Anlässlich seines 100. Geburtstages, den die Jazzwelt 2020 feierte, haben wir mit Anna-Lena Schnabel und Rosario Giuliani zwei Altsaxofonisten eingeladen, die die Musik des Genies zeitgemäß fortführen.

Tribute to Bird, Verein für moderne Musik Ulm/Neu-Ulm, 2021, Stadthaus Ulm

Tribute to Bird, Verein für moderne Musik Ulm/Neu-Ulm, 2021, Stadthaus Ulm
Fotos: Markus Lackinger, J. J. Schaefer


Anna-Lena Schnabel Quartett
Die Hamburgerin Anna-Lena Schnabel gilt als eine der interessantesten jüngeren Jazzmusikerinnen in Deutschland. „Eine echte Entdeckung“ schwärmte DER SPIEGEL über die 31-jährige, DIE ZEIT urteilte über ihr Saxofonspiel als „charakterstark, erfindungsreich und voller Seele“. Anna-Lena Schnabel, die eine Professur an der Musikhochschule Oldenburg innehat, erhielt (neben anderen Auszeichnungen) 2017 den „Echo“-Jazzpreis als beste Nachwuchsmusikerin. Sie spielte im Bundesjugendjazzorchester („BuJazzO“), wirkt aktuell auch im ONJ, dem nationalen französischen Jazzorchester, mit und trat mit den Hamburger Symphonikern als Solistin auf. Neben Auftritten bei Festivals wie Jazzbaltica, dem Elbjazzfestival und dem Jazzfest Berlin spielt sie regelmäßig im Ausland – so z.B. in China, Australien, Frankreich. In ihrem Quartett wirken mit Pianist Florian Weber, Bassist Giorgi Kidnaze und dem Schlagzeuger Björn Lücker drei der aktuell spannendsten Jazzmusiker der deutschen Szene mit.

Duo Giuliani – Lussu
Er ist einer der frischesten und heißesten Saxofonisten der europäischen Szene: der in Rom lebende Rosario Giuliani. Der Vorrat an Energie des Altsaxofonisten scheint unerschöpflich, und wer Giuliani einmal live auf der Bühne erlebt hat, ist gepackt worden von dessen Dynamik und Entschlossenheit. Daneben beeindruckt Giuliani aber ebenso als unglaublich lyrischer Musiker, der auf ausgefeilten Melodielinien entlang zu spielen versteht. 1967 im italienischen Terracina geboren wurde Giuliani 1990 Mitglied im „European Jazz Orchestra“, einem vom italienischen Rundfunksender RAI organisierten Orchester für junge Talente aus ganz Europa. 1996 gewann er den Massimo-Urbani-Preis als Italiens bester Altsaxofonist, im Jahre 2000 wählte ihn das italienische Jazzmagazin „Musica Jazz“ zu Italiens bestem jungen Musiker, 2011 zu Italiens „Musiker des Jahres“. Für seine Charlie Parker-Hommage hat er sich mit einem der interessantesten jüngeren italienischen Pianisten, Pietro Lussu, zusammengetan. Der 1971 in Rom geborene Lussu begann zunächst als klassischer Pianist, wechselte dann mit 16 Jahren zum Jazz und spielte seither mit italienischen Größen wie Paolo Fresu, Bruno Tommaso oder Gabriele Mirabassi. Mehrere Jahre lang war Lussu auch fester Bestandteil des Rosario Giuliani Quartetts. Jetzt kommt er zusammen mit Rosario Giuliani im Duo, um einem der herausragendsten Musikerpersönlichkeiten in der Geschichte des Jazz zu huldigen: dem Altsaxofonisten Charlie Parker.

Eintritt: 32,– / erm.* 25,– Euro zzgl. VVK-Gebühr
*für Schüler / Studenten / Schwerbehinderte mit Ausweis /
Mitglieder des Vereins für moderne Musik

Kartenreservierungen: Telefon 0731-610750 oder info(at)verein-fuer-moderne-musik.de
Kartenvorverkauf: Stadthaus Ulm, Münsterplatz – Katalogstand 3.OG
oder online über ulmtickets / www.ulmtickets.de

Bitte beachten: Voraussetzung zum Konzertbesuch sind ein vollständiger Impfschutz, der Nachweis der Genesung oder ein aktueller Coronatest. Im gesamten Stadthaus gilt Masken- und Abstandpflicht! Coronabedingte Änderungen vorbehalten.





Sonntag, 7. November 2021, 20 Uhr, Stadthaus Ulm
Anthony Braxton
Diamond Curtain Wall Trio

Anthony Braxton, sax – Susana Santos Silva, tp – Adam Matlock, acc

 Anthony Braxton >Diamond Curtain Wall Trio, Verein für moderne Musik Ulm/Neu-Ulm, 2021, Stadthaus Ulm

 Anthony Braxton >Diamond Curtain Wall Trio, Verein für moderne Musik Ulm/Neu-Ulm, 2021, Stadthaus Ulm

 Anthony Braxton >Diamond Curtain Wall Trio, Verein für moderne Musik Ulm/Neu-Ulm, 2021, Stadthaus Ulm
Fotos: Akamu, Christer Männikus, Rob Miller


Er ist eine lebende Legende: Seit über 40 Jahren arbeitet der Saxofonist und Komponist Anthony Braxton an seiner von John Coltrane wie auch John Cage beeinflussten musikalischen Sprache. Darin verbinden sich die intuitiven Aspekte des Free Jazz und die harmonischen Methoden zeitgenössischer Klassik zu Klängen von beeindruckender Komplexität und Leidenschaft. Als Komponist schuf Braxton eine große Anzahl hochkomplexer Werke. Dabei benutzt er als Zeichensprache mathematische Formeln. So ist der Musikphilosoph und ehemalige Profi-Schachspieler zu einem der bedeutendsten Protagonisten der Musik des späten 20. Jahrhunderts avanciert.
Die für den Juni 2020 geplante Europatournee anlässlich seinen 75. Geburtstages musste wegen Corona abgesagt werden. Jetzt feiert er diesen Geburtstag im Ulmer Stadthaus nach – mit seinem einzigen Deutschlandkonzert. Mit dabei: die portugiesische Trompeterin Susana Santos Silva und der Akkordeonvirtuose Adam Matlock.
«Als Saxofonist, der die ganze Familie dieses Rohrblattinstruments beherrscht, hat er die Virtuosität von Charlie Parker in den Free Jazz getragen.» (Tagesspiegel)

Eintritt: 35,– / erm.* 25,– Euro zzgl. VVK-Gebühr
*für Schüler / Studenten / Schwerbehinderte mit Ausweis /
Mitglieder des Vereins für moderne Musik

Kartenreservierungen: Telefon 0731-610750 oder info(at)verein-fuer-moderne-musik.de
Kartenvorverkauf: Stadthaus Ulm, Münsterplatz – Katalogstand 3.OG
oder online über ulmtickets / www.ulmtickets.de

Bitte beachten: Voraussetzung zum Konzertbesuch sind ein vollständiger Impfschutz, der Nachweis der Genesung oder ein aktueller Coronatest. Im gesamten Stadthaus gilt Masken- und Abstandpflicht! Coronabedingte Änderungen vorbehalten.





Verein für moderne Musik Ulm / Neu-Ulm e.V.
in Zusammenarbeit mit dem Stadthaus Ulm.
gefördert durch: Stadt Ulm – Kulturabteilung, Stadthaus Ulm, Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst des Landes Baden-Württemberg, BR Klassik, Cafe Restaurant Stadthaus, Südwestmetall, Noerpel
Programm und Konzeption: Dr. Raimund Kast


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